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Freie Wähler besuchten den Neuen Bauhof in Geisenhausen

Kürzlich fand in Geisenhausen das 1. Kreistreffen des Kreisverbandes Landshut der Freien Wähler statt. Das Ziel war der Neue Bauhof in Geisenhausen. Der 1. Bürgermeister von Geisenhausen Reff Josef begrüßte alle Anwesenden. Ein besonderer Gruß galt dem Bundes- und Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, dem Kreisvorsitzenden und Bürgermeister von Essenbach Ludwig Robold, der Landtagsabgeordneten Jutta Widmann und allen Ortsvorsitzenden der Freien Wähler des Landkreises Landshut.

Der 2. Bauhofleiter Alfons Lehrhuber gab einen kurzen Überblick über die Gemeinde Geisenhausen. Er berichtete über eine zwanzigjährige Suche nach einem geeigneten Standort.

Nach Abwägung von vier verschiedenen Standorten entschied man sich nach langen Diskussionen für den Standort an der Vilsbiburger Straße. Der neue Bauhof in Geisenhausen wurde mit einem Kostenaufwand von 2,1 Millionen incl. Kalthalle erstellt. Zuschüsse wurden von keiner Seite gewährt, so dass Geisenhausen dies aus eigener Kraft schultern musste. Die Zusammenlegung des Bauhofes an einem Standort ist langfristig auch eine sehr wirtschaftliche Lösung, auf die man sehr Stolz ist.

Der 1. Bürgermeister Josef Reff berichtete dass man mit ca. 6.000 Einwohnern an 2. Stelle bezüglich der Steuereinnahmen im Landkreis steht. Mit einem Gesamthaushalt von ca. 30,0 Millionen €, davon beträgt der Vermögenshaushalt und der Verwaltungshaushalt jeweils 15,00 Millionen € bei, sei man für die Zukunft sehr gut gerüstet. Die Zukunftsaufgaben sind die Sanierung der Grundschule, die Errichtung einer Mehrzweckhalle incl. Jugendtreff.

Herr Huber Aiwanger berichtete noch über die Wahl des Bundespräsidenten in Berlin am 12. Februar 2017, wo die Freien Wähler mit Alexander Hold einen eigenen Kandidaten präsentierten. Mit den erreichten Stimmen wurde ein deutliches demokratisches Zeichen gesetzt. Die Freien Wähler forderten auch eine Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk. Eine wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung sei notwendig, dies betreffe auch die Geburtshilfe der Hebamen,  die ab einer Zahl von 600 erst rentabel erscheint. Gerade für die Schwächsten und Kleinsten muss das erforderliche Geld zur Verfügung gestellt werden. Am politischen Aschermittwoch, den 1.3.2017 in Deggendorf und am 5. März beim politischen Frühschoppen in Ergoldsbach sind alle recht herzlich eingeladen. Nach jahrelangem Streit über das G8 und G9 ist man jetzt im Landtag aufgrund der initiative der Freien Wähler bereit, das G9 wieder einzuführen.  Nach einem kurzen Statement bezüglich der Vogelgrippe und dem schnellen Internet berichtet die Landtagsabgeordnete Jutta Widmann noch über die Flutkatastrophe im Rottal Inn. Die Freien Wähler mit weiteren Parteien setzen sich ein für eine äußere Westumfahrung zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Stadt Landshut.

Anschließend berichtete der 1. Kreisvorsitzende Ludwig Robold aus dem Kreistag.

 Zum Abschluss traf man sich noch im Gasthof Oberloher in Geisenhausen zum Gedankenaustausch.