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Freie Wähler Altdorf nahmen am politischen Aschermittwoch in Deggendorf teil

Bild: vorne 1. v.L. Ortsvorsitzender Josef Hierbeck, 2.v.L. Bundes- und Landesvorsitzender Hubert Aiwanger, 4.v.L Stadtrat ehem. Bewerber Bundespräsidentenamt  Álexander Hold, 2.v.L. Gemeinderat Georg Nirschl.

Am Montag, den 1. März 2017 beteiligten sich die Freien Wähler von Altdorf bei der Aschermittwochkundgebung in der Stadthalle in Deggendorf. Heinrich Schmidt, Bezirks- und Kreisrat sowie Bezirksvorsitzender der Freien Wähler Niederbayern begrüßt alle Mandatsträger und alle Mitglieder aus Niederbayern. Ein besonderer Gruß galt Alexander Hold dem Kandidaten der Freien ´Wähler für die Wahl zum Bundespräsidenten 2017, und Huber Aiwanger, MdL, Landes- und Bundesvorsitzenden. Seine zentrale Aussage war, wer CSU wählt, wählt Merkel. Angesichts der Dissonanzen zwischen CSU und CDU sind die Chancen der Freien Wähler sehr groß diese zu Verbessern. Der Bekannte Kemptener Kreis- und Stadtrat und TV-Richter Alexander Hold trat dann ans Mikrofon. Seine zentrale Aussage war, dass es zwar vielen Menschen besser geht als früher, jedoch das Vertrauen der Menschen in die Politik verloren gegangen ist. Populisten wie Donald Trump oder Marine Le Pen hätten deshalb auch Erfolg. Es kommt darauf an, ein klares Programm zu haben und zu diesem auch zu stehen. Auch mehr direkte Demokratie könne beispielsweise bei der Wahl des Bundespräsidenten, zu der er auch angetreten war, zu Vermeidung dieser Politikverdrossenheit  beitragen. Die Akzeptanz wäre mit Sicherheit größer, wenn der Bürger selber Wählen dürfe. Er verstehe natürlich auch, dass viele sagen: „das ist nicht mein Präsident.“  Man sollte dem Bürger mehr zutrauen, welches die etablierten Parteien nicht tun.

Hubert Aiwanger sprach ebenfalls Themen an wie mehr Demokratie für die Bürger. Das Freihandelabkommen mit USA müsse genau betrachtet werden. Er plädierte für ein Europa der Regionen und nicht für ein Europa welches in allen Details von Brüssel und Straßburg bestimmt wird. Das neunjährige Gymnasium müsse so schnell wie möglich jetzt realisiert werden. Das zentrale Motto der Freien Wähler zu Aschermittwoch lautet deshalb. „Handeln statt Reden“.  Dies wünschen sich auch die  Freien Wähler von Altdorf. Sie  sind endlich für eine Politik der Taten und nicht für eine Politik des Abwartens und Aussitzens. Nach intensiven Diskussionen wurde der Besuch in Deggendorf beendet.